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Elektriker in Saarland

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Geschichte der Elektrotechnik

Die Anfänge der Elektrotechnik gehen auf die Erforschung physikalischer Vorgänge zurück. Bereits im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Elektrizität entdeckt. Die Grundlagen aller technischen Entwicklungen sind zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert gelegt worden, alles Folgende beruht auf diesen Erkenntnissen und Entdeckungen.

Der Strom und die Elektriker sind weltweit von großer Bedeutung.

Im Jahre 1570 stellte William Gilbert, ein Naturforscher aus England, fest, dass bestimmte unterschiedliche Stoffe durch Reibung gleiche Eigenschaften erhielten. Auch der Name Elektrizität geht auf ihn zurück, damals benannte er die Materialen „electrics“ (ursprünglich griech. „elektron“ = Bernstein), weil sie nach der Reibung die seit dem Mittelalter beobachteten Eigenschaften von geriebenen Bernstein annahmen.


1663 experimentierte der deutsche Otto von Guericke mit der Elektrizität und konstruierte die erste Elektrisiermaschine. Die Maschine bestand aus einer Schwefelkugel, diese drehte sich um eine eiserne Achse und konnte durch Handreibung statisch aufgeladen werden. Er stellte auch fest, dass durch dieses Verfahren weitere Vorrichtungen dieser Art statisch aufgeladen werden konnten. Nach einer Reihe von Experimenten entdeckte er die elektrische Leitfähigkeit und die Influenz.


Ein paar Jahre darauf, etwa um 1670, experimentierten Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibnitz mit der Elektrizität und starteten zahlreiche Versuche.


Mitte des 18. Jahrhundert, um 1752, konnte Dalibard die Elektrizität in Gewitterwolken nachweisen. In dieser Zeit erfand Franklin den Blitzableiter und veröffentlichte seine Forschungen und Erkenntnisse in dem Buch „Experiments and Observations on Electricity.“


1769 kam es zum Bau der ersten funktionsfähigen Dampfmaschine durch James Watt. Nach ihm ist auch die Maßeinheit „Watt“ benannt.

Gegen Ende des 18. Jahrhundert kam es zu weiteren Entdeckungen und Experimenten auf dem Gebiet der Elektrizität.
1770 gewann der italienische Forscher Alessandro Volta neu Erkenntnisse im Bereich der Elektrisiermaschine.


Im Jahre 1785 kam es zur Entdeckung statischer Elektrizität durch Coulomb, er stellte eine Gesetzmäßigkeit im Magnetismus fest.
1792 wurde das legendäre Froschschenkel-Experiment von Luigi Volta vorgeführt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte Alessandro Volta die erste funktionstüchtige Batterie, zudem stellte er eine Theorie über elektrischen Strom auf und erkannte die Elektrolyse.


1826 entwickelt der französische Forscher André Marie Ampére den Elektromechanismus. Er erforschte den elektrischen Stromfluss und legte die Richtung des Stromes fest. Nach ihm wurde die Einheit Ampere benannt, die die Stromstärke angibt.
Im gleichen Jahr fand der deutsche Simon Ohm das Verhältnis von Spannung, Widerstand und der Stromstärke heraus. Nach dieser Entdeckung wurden die Verhältnismäßigkeiten als Ohm’sches Gesetz bezeichnet.


Michael Faraday, ein englischer Naturforscher, entdeckte 1831 die Stromerzeugung durch Magnetismus. Dieser Vorgang wird auch als elektromagnetische Induktion bezeichnet. Mit dieser Entdeckung konnten erste Maschinen mit Induktionsspannung konstruiert werden.
1860 erfand Philipp Reis die elektrische Sprachübermittlung mit Hilfe des Telefons, es fand jedoch keine Beachtung. Erst 1876 kam es durch Alexander Graham Bell zum Durchbruch des Telefons.


1866 erkannte Werner von Siemens das elektrodynamische Prinzip und entwickelt die erste Dynamomaschine, aus dieser Erfindung heraus wurden später Generatoren entwickelt.


1879 baut Thomas Alva Edison die erste serienproduzierte Glühlampe. Im gleichen Jahr wurde die Grundlage unserer modernen Energieversorgung durch Nikola Tesla und Michail von Dolivo-Dobrowolsky mit der Erfindung des Wechselstroms, gelegt.


1884 wies Heinrich Hertz experimentell elektromagnetische Wellen nach und ist somit Begründer der drahtlosen Kommunikation und der Funkübertragung.